© Förderverein der Schiedsrichter-Gruppe Homburg/Saar e. V.
Schiedsrichter-Gruppe Homburg/Saar

Handwerkszeug Saarland

Wartezeiten (Verspätungen, Unterbrechungen usw.)

Durch   verschiedene   Vorkommnisse   kann   es   durchaus   vorkommen,   dass   man   mit   Wartezeiten konfrontiert   wird.   Sei   es   witterungsbedingt,   durch   Ausfälle   von   Flutlicht,   oder   weil   Spielbeteiligte (Mannschaften/Spieler/Schiedsrichter)   nicht   rechtzeitig   vor   Ort   sind.   Um   einen   reibungslosen Spielbetrieb   zu   ermöglichen,   wurde   vom   Deutschen   Fußballbund   sowie   den   Landesverbänden (hier der Saarländischen Fußballverband) in der Spielordnung den Wartezeiten Grenzen gesetzt.

Vorgaben des Deutschen Fußballbundes (DFB)

Ein   Spiel   unter   Flutlicht   darf   frühestens   30   Minuten    nach   Ausfall   der   Beleuchtung   abgebrochen werden. Der   Schiedsrichter   kann   ein   Spiel   wegen   der   Witterungsverhältnisse   oder   aus   einem   anderen Grund   unterbrechen.   Die   Dauer   der   Unterbrechung   soll   30   Minuten    nicht   überschreiten.   Ist jedoch   abzusehen,   dass   das   Spiel   wenige   Minuten   nach   dieser   Zeit   fortgesetzt   werden   kann,   soll der Schiedsrichter großzügig verfahren.

Vorgaben des Saarländischen Fußballverbandes (SFV)

Steht   die   Spielstätte   nicht   rechtzeitig   spielbereit   zur   Verfügung   (Beispiele:   witterungsbedingt; unvollständiger   Feldaufbau/Linienzeichnung;   fehlende   Eckfahnen   usw.),   gibt   der   Schiedsrichter dem   Heimverein   30   Minuten   Zeit   die   Spielstätte   spielbereit   zu   machen.   Ist   abzusehen,   dass   das Spiel   wenige   Minuten   nach   dieser   Zeit   begonnen   werden   kann,   soll   der   Schiedsrichter   großzügig verfahren. Tritt   eine   Mannschaft   nicht   rechtzeitig   ( Wartezeit   10   Minuten )   mit   der   Spielermindestanzahl   an, so   haben   der   Gegner   und   der   Schiedsrichter   bei   einem   angekündigten   verspäteten   Eintreffen bis zu weiteren 20 Minuten  zu warten und das Spiel auszutragen, sofern dies noch möglich ist. Bleibt    der    mit    der    Leitung    eines    Pflichtspiels    beauftragte    Schiedsrichter    aus,    so    haben    die Vereine   dafür   Sorge   zu   tragen,   dass   ein   anderer   Schiedsrichter   das   Spiel   leitet.   Dabei   ist   eine Wartezeit von 30 Minuten  einzuhalten. Sind   Zuschauer   auf   das   Spielfeld   eingedrungen,   so   soll   der   Schiedsrichter   alle   möglichen   Mittel ausschöpfen,   um   eine   Fortführung   des   Spieles   unter   Wahrung   der   Sicherheit   für   alle   Beteiligte zu   ermöglichen.   Stößt   der   Schiedsrichter   jedoch   an   seine   Grenzen,   so   hat   der   Schiedsrichter dem   Spielführer   des   Platzvereins   unter   Hinweis   auf   die   Folgen   eines   Spielabbruches   eine   Frist von    längstens    drei    Minuten     zur    Räumung    des    Spielfeldes    zu    setzen.    Ebenso    hat    er    zu verfahren,    wenn    seiner    Anordnung    auf    Platzverweis    oder    Weiterführung    des    Spieles    nicht gefolgt ist.
© Förderverein der Schiedsrichter- Gruppe Homburg/Saar e. V.
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Saarland

Wartezeiten (Verspätungen,

Unterbrechungen usw.)

Durch      verschiedene      Vorkommnisse      kann      es durchaus    vorkommen,    dass    man    mit    Wartezeiten konfrontiert    wird.    Sei    es    witterungsbedingt,    durch Ausfälle     von     Flutlicht,     oder     weil     Spielbeteiligte (Mannschaften/Spieler/Schiedsrichter)                  nicht rechtzeitig    vor    Ort    sind.    Um    einen    reibungslosen Spielbetrieb   zu   ermöglichen,   wurde   vom   Deutschen Fußballbund   sowie   den   Landesverbänden   (hier   der Saarländischen           Fußballverband)           in           der Spielordnung den Wartezeiten Grenzen gesetzt.

Vorgaben des Deutschen Fußballbundes

(DFB)

Ein   Spiel   unter   Flutlicht   darf   frühestens   30   Minuten   nach Ausfall der Beleuchtung abgebrochen werden. Der     Schiedsrichter     kann     ein     Spiel     wegen     der Witterungsverhältnisse    oder    aus    einem    anderen Grund   unterbrechen.   Die   Dauer   der   Unterbrechung soll    30    Minuten     nicht    überschreiten.    Ist    jedoch abzusehen,    dass    das    Spiel    wenige    Minuten    nach dieser     Zeit     fortgesetzt     werden     kann,     soll     der Schiedsrichter großzügig verfahren.

Vorgaben des Saarländischen

Fußballverbandes (SFV)

Steht   die   Spielstätte   nicht   rechtzeitig   spielbereit   zur Verfügung             (Beispiele:             witterungsbedingt; unvollständiger                Feldaufbau/Linienzeichnung; fehlende    Eckfahnen    usw.),    gibt    der    Schiedsrichter dem    Heimverein    30    Minuten    Zeit    die    Spielstätte spielbereit   zu   machen.   Ist   abzusehen,   dass   das   Spiel wenige   Minuten   nach   dieser   Zeit   begonnen   werden kann, soll der Schiedsrichter großzügig verfahren. Tritt   eine   Mannschaft   nicht   rechtzeitig   ( Wartezeit   10 Minuten )     mit     der     Spielermindestanzahl     an,     so haben   der   Gegner   und   der   Schiedsrichter   bei   einem angekündigten      verspäteten      Eintreffen      bis      zu weiteren    20    Minuten     zu    warten    und    das    Spiel auszutragen, sofern dies noch möglich ist. Bleibt     der     mit     der     Leitung     eines     Pflichtspiels beauftragte   Schiedsrichter   aus,   so   haben   die   Vereine dafür      Sorge      zu      tragen,      dass      ein      anderer Schiedsrichter     das     Spiel     leitet.     Dabei     ist     eine Wartezeit von 30 Minuten  einzuhalten. Sind   Zuschauer   auf   das   Spielfeld   eingedrungen,   so soll      der      Schiedsrichter      alle      möglichen      Mittel ausschöpfen,   um   eine   Fortführung   des   Spieles   unter Wahrung     der     Sicherheit     für     alle     Beteiligte     zu ermöglichen.    Stößt    der    Schiedsrichter    jedoch    an seine     Grenzen,     so     hat     der     Schiedsrichter     dem Spielführer   des   Platzvereins   unter   Hinweis   auf   die Folgen      eines      Spielabbruches      eine      Frist      von längstens      drei      Minuten       zur      Räumung      des Spielfeldes   zu   setzen.   Ebenso   hat   er   zu   verfahren, wenn     seiner     Anordnung     auf     Platzverweis     oder Weiterführung des Spieles nicht gefolgt ist.